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Von Schweinen und Dörfern... der große Politik- und Nörgelthread

Begonnen von polarbear, 23. März 2010, 18:48:36

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polarbear

Ich fange mal an... die Reps und Cons in USA schäumen vor Wut über das Gesundheitsreformabstimmergebnis. Und im November ist "Millenium-Wahl", die Dems fürchten den Zorn ihrer Wahlkreise.

http://www.bild.de/BILD/politik/2010/03/23...m-mit-mord.html
ZitatTwitter-User drohen Obama mit Mord
Nachdem Barack Obama seine umstrittene Gesundheitsreform durch den Senat geboxt hat, riefen Twitter-User zum Mord auf! Der Secret Service ermittelt.

„Mordanschlag!“, schrieb ein Blogger. „Amerika, wir überlebten die Ermordungen von Lincoln und Kennedy. Wir werden sicher auch über eine Kugel im Kopf von Obama hinwegkommen!" „Der nächste Amerikaner mit einem sicheren Schuss sollte Obama wegfegen wie eine schlechte Angewohnheit“, zitiert der US-TV-Sender ABC News aus einer weiteren Twitter-Meldung.

Binnen weniger Stunden hatten die radikalen Obama-Gegner Tausende Anhänger für ihre Twitter-Hetze mobilisiert. Der Secret Service, zuständig für die Sicherheit des US-Präsidenten, fahndet nach den Twitter-Randalierern. [...]

Die Generalstaatsanwälte sind dort vor allem gegen die Reform, weil sie ihre Souveränität in Gefahr sehen, sich vor den Kosten (696 Milliarden Euro!) fürchten. [...]


http://www.focus.de/politik/weitere-meldun...aid_492276.html
ZitatUSA: Die „Tea Party“ schwört Rache für Obamas Gesundheitsreform
Kochend vor Zorn über Barack Obamas Gesundheitsreform haben Anhänger der konservativen Protestbewegung in den USA Rache geschworen. Laut ihr ist die Diskussion um Obamas Reform noch nicht beendet. Nun will die Protestbewegung sogar Verfassungsklagen gegen die Gesundheitsreform unterstützen. Der Name der Protestbewegung, „Tea Party“, ist angelehnt an die historische „Boston Tea Party“ in den USA. [...]



http://www.sueddeutsche.de/politik/554/506722/text/
ZitatRepublikaner attackieren Obamas Sieg
Die US-Republikaner geben sich im Kampf um die Gesundheitsreform von Präsident Barack Obama nicht geschlagen. Wenige Stunden nach der Verabschiedung des Großvorhabens im Repräsentantenhaus drohten sie am Montag, alles zu unternehmen, um die noch ausstehende Senatsabstimmung über anhängende Ã,,nderungen für die Demokraten so schwierig wie möglich zu machen.

Zugleich kündigten mindestens zehn Bundesstaaten an, Klage einzureichen, weil sie ihre verfassungsmäßig geschützte Souveränität gefährdet sahen. "Die Gesundheitsreform, die vom Repräsentantenhaus vergangene Nacht verabschiedet wurde, verletzt eindeutig die US-Verfassung und die Souveränität jedes Bundesstaates", erklärte der Generalstaatsanwalt vom US-Bundesstaat Florida, Bill McCollum. Er ist Republikaner und kandidiert bei den Kongresswahlen im Herbst als Gouverneur.

Die Klage gegen die Gesundheitsreform wird von den Generalstaatsanwälten der US-Bundesstaaten South Carolina, Nebraska, Texas, Utah, Pennsylvania, Washington, North Dakota, South Dakota und Alabama mitgetragen. Die Bundesstaaten befürchten, dass sie einen Großteil der durch die Reform entstehenden Lasten tragen müssen, ohne ausreichend Unterstützung vom Bund zu erhalten. [...]

Obamas Partei will das Thema rechtzeitig vor den Kongresswahlen im Herbst vom Tisch haben, um eine ähnliches Debakel wie bei der Senatsnachwahl in Massachusetts zu vermeiden. Dort mussten die Demokraten ihren seit fast einem halben Jahrhundert gehaltenen Sitz an Scott Brown, den Herausforderer der Republikaner abgeben, weil dieser die Reformgegner für sich mobilisieren konnte. [...]

Wird lustig.  :hammer:


SaKaGe

ich finde es nicht lustig sondern für viele menschen eine verbesserung der lebensqualität. oder?

Bluebee

Für amerikanische Verhältnisse ist diese Reform aber auch purer Sozialismus. Es ist in jedem Fall eine Zeitenwende, ohne diese Reform wäre Obama platt gewesen.


Goldfischentsafter

In den USA ist nur in Notfällen die Versorgung gegeben. Also, Zahnschmerzen? Zieh den Zahn selber, ist billiger. Selbst bei Kindern in Notfällen wird nach Cash gefragt. Gut, es gibt Fonds etc.. Aber das ist nur ein Tropfen auf dem heissen Stein.

Aber ein Gesundheitssystem wie wir es haben wird es wohl nicht geben. Allerhöchstens Grundversorgung... und das werden wir in Deutschland auch irgendwann bekommen... sozusagen ein Downgrade. Grundversorgung und den Rest selber versichern... . Ich bin eh für eine Kopfpauschale bei Krankenversicherungen. Kann nicht sein, das ein Familienmitglied 50 andere mitversichert hat.

Goldfischentsafter

...mir kommt es in Deutschland sowieso vor, als ob das Volk nur noch aus Hartz4-Betrügern, Kinderschändern, Steuerhinterzieher und unfähigen Politikrrn samt Lobby besteht.

polarbear

Zitat von: SaKaGe am 23. März 2010, 18:50:44ich finde es nicht lustig sondern für viele menschen eine verbesserung der lebensqualität. oder?

Ungünstig formuliert von mir. Mit "lustig" meinte ich die kommenden Grabenkämpfe, den Hass der Reps und den heißen Wahlherbst, also mehr ironisch gemeint.  :shy:

Verbesserung der Lebensqualität für die Mittel- und Unterschicht ohne superteure Luxusprivatversicherung auf alle Fälle.

Bluebee

Zitat von: polarbear am 23. März 2010, 19:38:33
Ungünstig formuliert von mir. Mit "lustig" meinte ich die kommenden Grabenkämpfe, den Hass der Reps und den heißen Wahlherbst, also mehr ironisch gemeint.  :shy:

Verbesserung der Lebensqualität für die Mittel- und Unterschicht ohne superteure Luxusprivatversicherung auf alle Fälle.


naja gut, aber die positionen der republikaner haben auch ihre berechtigung. die verfolgen nun einmal gnadenlos das selbstverantwortungsprinzip.
es ist ja nicht so, dass es bis obama keine krankenversicherungen gegeben hätte. nur gab es eben keine zwangsversicherung.


polarbear

Zitat von: Bluebee am 23. März 2010, 20:49:13naja gut, aber die positionen der republikaner haben auch ihre berechtigung. die verfolgen nun einmal gnadenlos das selbstverantwortungsprinzip.
es ist ja nicht so, dass es bis obama keine krankenversicherungen gegeben hätte. nur gab es eben keine zwangsversicherung.

Aber wenn man ohne eigene Verantwortung in Not gerät und sich die exorbitant hohen Raten der privaten Krankenversicherungen in Gods own Country nicht (mehr) leisten kann? Oder wenn die Privatversicherungen alle Anträge wegen Vorerkrankung gnadenlos ablehnen? Jetzt soll ja IIRC eine Aufnahmepflicht mit einer Art Basistarif eingeführt werden.

Abenteuerlich auch, mit welcher Chuzpe die Krankenversicherungen oft weiteregehende Behandlungen und Reha verweigern. Wie das dann abläuft, sieht man manchmal in Serien wie Scrubs oder Simpsons persifliert.

Ein Zeichen des überfälligen Systemwechsels sind IMHO auch die extremen (weltweit höchsten?) Gesundheitskosten in Amerika. Viele Leute müssen ihre Medis z.B. in Kanada kaufen weil die Pharmafirmen in USA gnadenlos zuschlagen, und auch die Kliniken/Praxen viel Geld für ihre Apparatemedizin und Topgehälter ihrer Docs verschlingen.

Mit einer Versicherungspflicht könnte IMHO zumindest mittel- und langfristig der Steuerhaushalt entlastet werden, - selbst wenn in Zukunft die sozial Bedürftigen einen Steuerausgleich / staatl. Beihilfe zu den KV-Beiträgen bekommen - denn bisher springt bei den Mittellosen ja die staaliche Dings ein, Medicare, Sozialkliniken oder wie das heißt. Wo bisher auch die Unversicherten eine Minimalversorgung finaziert durch den Staat erhalten.

Bluebee

Zitat von: polarbear am 23. März 2010, 21:11:25
Aber wenn man ohne eigene Verantwortung in Not gerät und sich die exorbitant hohen Raten der privaten Krankenversicherungen in Gods own Country nicht (mehr) leisten kann? Oder wenn die Privatversicherungen alle Anträge wegen Vorerkrankung gnadenlos ablehnen? Jetzt soll ja IIRC eine Aufnahmepflicht mit einer Art Basistarif eingeführt werden.



dann hat man im holey land halt die a.karte gezogen.

in diesem punkt rennst du bei mir ja offene türen ein. aber glaubst du ernsthaft unser gesundheitssystem hält noch lange durch?

die versicherungspflicht für jedermann ist ok, unabhängig davon, dass es sie in deutschland nicht gibt.

aber damit sind die probleme nicht gelöst.


Goldfischentsafter

Fakt ist, die BRD kann sich dieses System nicht mehr lange leisten. Aber wo anfangen. Es kann nicht sein, das erst der Versicherte eine Kostenerhöhung aufgebrummt bekommt und der Schlurri bei den Krankenkassen (Private wie Gesetzliche) weitergeführt wird. Arzneikosten nur als Beispiel. Die Säue verteidigen Ihren Trog... mit allen Mitteln und der Herr  Rössner gerät jetzt schon ins Schwimmen. Permanenter Persoal oder unerbezahltes Personal in Krankenhäusern. Ich fand es mal äusserst Beruhigend, einen Notarzt gehabt zu haben, der schon 24 Stunden im Dienst war... da hätte ich mich am liebsten selber genäht. Wundert sich jemand, das Ã,,rzte und Schwestern irgendwann das Weite suchen? Mich nicht. Und Recht haben die.

Arbeit ist in Deutschland nicht mehr Wert. Jede Putzfrau erschaff in einem normalen Arbeitstag mehr beständigen Realwert wie ein Banker oder Politiker in 10 Jahren.

Es wundert mich immer mehr, das für qualifizierte Handwerker in diesem KLand der Lohn immer mehr sinkt... die schaffen Werte. Erhalten Substanz... kann das so ein verschissener Banker? Nö... .

Reg mich gerade nur über unsere Bank auf... Volldeppen.

polarbear

Zitat von: Bluebee am 24. März 2010, 08:29:39in diesem punkt rennst du bei mir ja offene türen ein. aber glaubst du ernsthaft unser gesundheitssystem hält noch lange durch?

Inwiefern würde, bzw. würde unser Gesundheitssystem durch Einführung einer Kopfpauschale entlastet werden?

Wäre ein Ende der nahezu beliebig freien Preisgestaltungsmöglichkeit der Pharmakonzerne *) bei neuen Medis ein wirkungsvolles Mittel zur Kostensenkung? Trauen sich die Politiniks da nicht ran weil sie die Lobbyistenhand nicht abschlagen wollen die sie mästet?



*) ich erinnere mich da an den Skandal vor einigen Jahren mit einem altbekannten Krebsmedikament, das bei of-Dings-Use auch bei einem ein Augenleiden recht gut hilft, wurde von den Docs gelegentlich verschrieben. Da das natürlich nicht sein darf, brachte eine Pharmafirma flugs ein neues Medikament mit minimalst geänderter Zusammensetzung als spezielles Augenmedikament auf den Markt - natürlich für den zehnfachen (oder war es der 50fache?) Preis des alten Wirkstoffes.

polarbear

Schafft das der Rösler?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...,685878,00.html
ZitatRösler zettelt Gesundheitsrevolution an
Das Pharma-Sparkonzept von Gesundheitsminister Rösler ist revolutionär. Setzt er es durch, würden neu zugelassene Medikamente billiger und besser. Jetzt kommt es zum Kampf mit den Arzneikonzernen - den alle Vorgänger des FDP-Politikers verloren haben.

Hamburg - Die ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hätte sich solche Vorschläge nicht leisten können, sie wären in der Luft zerrissen worden - von den Gesundheitspolitikern der FDP. Nun traut sich ausgerechnet der neue, liberale Gesundheitsminister Philipp Rösler, einen Vorschlag zu präsentieren, der einen grundlegenden Wandel in der Arzneimittelversorgung einleiten könnte. Dem ehemaligen niedersächsischen Wirtschaftsminister geht es zunächst darum, Geld zu sparen. Doch am Ende könnte sein Vorhaben ein Durchbruch sein, der die Qualität neu zugelassener Arzneimittel deutlich verbessert.

Was will der Mann? In seinen an diesem Freitag vorgestellten "Eckpunkten zur Umsetzung des Koalitionsvertrags für die Arzneimittelversorgung" findet sich der Vorschlag, dass die Pharmaunternehmen ein Dossier vorlegen müssen, wenn sie ein neues Präparat auf den Markt bringen. Darin müssen sie den "medizinischen Zusatznutzen im Vergleich zum Therapiestandard bzw. zu Therapiealternativen" darlegen.

Hört sich kompliziert an, ist aber eine Revolution: Bisher müssen Pharmahersteller nur nachweisen, dass ein neues Medikament wirkt. Es muss zum Beispiel im Vergleich zu einer Zuckerpille (Placebo) zeigen, dass die Cholesterinwerte oder der Blutdruck sinken. Doch das heißt noch lange nicht, dass das Präparat gut ist: Es kann zum Beispiel irgendwelche Werte im Blut senken - und gleichzeitig zu mehr Herzinfarkten oder Schlaganfällen führen als bereits auf dem Markt befindliche Arzneien. Die Medikamentenskandale um Lipobay oder Vioxx waren Beispiele, bei denen man erst nach der Zulassung erkannte, dass ein Medikament zwar wirkte, aber der Schaden für die Patienten größer war als bei vergleichbaren Präparaten.

Milliarden Euro könnten gespart werden [...]

polarbear

etwas Ausland...

Die säkularen Parteien haben wohl hauchdünn die Nase vorn - was die Regierungsbildung sehr schwierig macht
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,685931,00.html
ZitatOpposition gewinnt knapp Parlamentswahl im Irak
Das Kopf-an-Kopf-Rennen nach der Parlamentswahl im Irak ist entschieden: Das oppositionelle Bündnis von Ex-Ministerpräsident Allawi hat laut vorläufigem Endergebnis gewonnen. Regierungschef Maliki hat zwei Sitze Rückstand - und will das Resultat anfechten.

Bagdad - Das oppositionelle Wahlbündnis des früheren irakischen Ministerpräsidenten Ijad Allawi hat laut vorläufigem Endergebnis die Parlamentswahl Anfang März gewonnen. Das schiitisch-sunnitische Bündnis Irakija sei aus der Abstimmung als stärkste Kraft hervorgegangen, teilte die Wahlkommission am Freitag in Bagdad mit. Vorherigen Auszählungsergebnissen zufolge hatte sich Allawis Bündnis ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Wahlbündnis des derzeitigen Regierungschefs Nuri al-Maliki geliefert.

Das Bündnis Irakija kam demnach auf 91 der 325 Sitze. Die Rechtsstaatsallianz von Ministerpräsident Maliki folgte mit 89 Sitzen knapp dahinter. Den dritten Platz belegte die religiöse Schiiten-Allianz von Ammar al-Hakim und Muktada al-Sadr mit 70 Mandaten. Die Kurden-Allianz darf 43 Abgeordnete ins Parlament entsenden. Zudem werden Vertreter weiterer Minderheiten im Parlament vertreten sein. Das knappe Ergebnis deutet auf schwierige Koalitionsverhandlungen hin.

Maliki kündigte auf einer Pressekonferenz an, er werde das Wahlergebnis nicht akzeptieren. Er will das Resultat anfechten.Wie die künftige Regierung aussehen wird, ist noch unklar. [...]



Neuer Koreakrieg?  :grummel:
http://www.stern.de/politik/ausland/explosion-am-heck-suedkoreanisches-kriegsschiff-vor-nordkorea-gesunken-1554040.html
ZitatSüdkoreanisches Kriegsschiff vor Nordkorea gesunken
Der Korea-Konflikt droht erneut zu eskalieren. Nahe der Seegrenze im Gelben Meer haben sich Nord- und Südkorea offenbar ein Gefecht geliefert. Ein südkoreanisches Kriegsschiff mit 104 Besatzungsmitgliedern ist dabei gesunken.

Nahe der umstrittenen Seegrenze zu Nordkorea ist am Freitag ein südkoreanisches Kriegsschiff gesunken. 58 der 104 Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden, das Schicksal der übrigen Seeleute war zunächst ungewiss. Laut einem unbestätigten Bericht der Nachrichtenagentur Yonhap ereignete sich an Bord des Schiffes eine Explosion. Präsident Lee Myung-bak berief sein Sicherheitskabinett zu einer Sitzung ein. Ob das Schiff von nordkoreanischer Seite angegriffen wurde, sei unklar, sagte eine Präsidentensprecherin.

Das Schiff befand sich nach Angaben aus Militärkreisen auf Patrouille vor der Insel Baengyeong, die von Südkorea kontrolliert wird. Zur Rettung der Besatzungsmitglieder wurden sechs weitere Schiffe der Marine und zwei Boote der Küstenwache in das Seegebiet geschickt. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in die Nacht an, gegen Mitternacht koreanischer Zeit waren 58 Soldaten gerettet.

Yonhap meldete, ein anderes südkoreanisches Kriegsschiff habe Schüsse in Richtung Nordkorea abgefeuert. Ein Mitarbeiter des südkoreanischen Generalstabs bestätigte der Nachrichtenagentur AP, es seien Schüsse auf ein vom Radarschirm des Schiffes entdecktes Objekt abgegeben worden. Möglicherweise habe es sich dabei aber nur um einen Vogelschwarm gehandelt. [...]

:susp:

polarbear

http://www.frankenpost.de/nachrichten/regi...art2389,1220875
ZitatBayerischer Rundfunk verteidigt Kürzung
München - Der Bayerische Rundfunk (BR) hat die Kürzung der Nockherberg-Sendung verteidigt. "Es ist eine Entscheidung der Redaktion und hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun", sagte der im Januar 2011 ausscheidende BR-Intendant Thomas Gruber am Donnerstag bei der Plenums-Sitzung des Rundfunkrates. "In dem Fall ist der Begriff der Zensur völlig deplatziert."

Der Kabarettist und langjährige Stoiber-Imitator Michael Lerchenberg hatte in seiner Rede beim traditionellen Starkbieranstich in München mit einem KZ-Vergleich für einen Eklat gesorgt. In der Wiederholung der Sendung fehlte die umstrittene Passage, in der Lerchenberg Außenminister Guido Westerwelle (FDP) mit einem KZ-Organisator verglich.

In dem Redemanuskript, das jeder Nockherberg-Kabarettist dem BR vorlegen muss, seien diese Anspielung sowie satirische Bemerkungen über den gewaltsamen Tod Dominik Brunners am Münchner S-Bahnhof Solln nicht enthalten gewesen. "Solche Vorkommnisse sollten sich satirischer Betrachtung entziehen", sagte Programmdirektor Gerhard Fuchs, der zuvor - ebenso wie BR-Chefredakteur Sigmund Gottlieb - vom Gremium in seinem Amt bestätigt worden war.

Die Sendung nachträglich zu bearbeiten sei eine redaktionelle Entscheidung gewesen - Fuchs stehe hinter diesem Entschluss. Allerdings solle sich die Paulaner-Brauerei, die die traditionsreiche Veranstaltung organisiert, sich in Zukunft besser aussuchen, mit wem sie zusammen arbeite. "Die Brauerei muss sich schon die Frage stellen, mit wem sie sich einlässt", sagte Fuchs. Früher sei es auf dem Nockherberg "sehr viel entspannter und humoriger" gewesen. [...]

Spidermurphy

was zum lachen und tieferem sinn
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/996836/Neues-aus-der-Anstalt---Folge-33

"" wahl zur Miss Brauch ""
""  der armer ratzinger , muss er 16 jahre tatenlos seiner ohrfeigenden hand zuschauen  ""  :fg:

:wink: